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Historischer Grabstein

Ein stummer Zeitzeuge

Am 7.September 2004 um 19.00 Uhr hatte die Dorfgruppe Rixfeld und der Ortsbeirat zu einer kleinen Feierstunde an der Kirche in Rixfeld eingeladen. Ein alter Grabstein sollte einen neuen Standort erhalten.

Es handelt sich um den größten Teil eines Grabmals aus Sandstein von 1821, dass die Familie Johannes und Anna Dorothea Listmann geb. Heuser ihrer verstorbenen Tochter gesetzt hatten. Es ist der letzte Zeitzeuge des alten Rixfelder Friedhofes. Heute gehört das Grundstück Fritz und Ilse Funk, die den Stein der Allgemeinheit überlassen haben. Auf drei Seiten befinden sich Inschriften, während die Vierte die junge Mutter mit ihrem Kind zeigt, die von zwei Engeln umgeben sind. Der Grabstein ist nicht nur ein Zeitdokument, sondern die letzte Erinnerung an den alten Rixfelder Friedhof am Horst. Da das Gelände seinerzeit als Baufläche benötigt wurde, entschloss sich die Gemeinde unter Bürgermeister Andreas Greb einen neuen Friedhof außerhalb des Dorfes anzulegen, der am 24.06.1849 mit einer Ansprache von Pfarrer Landmann feierlich seiner Bestimmung übergeben wurde.

 

Anmerkung: Johannes Schnegelberger, geb. am 28. September 1806 in Rixfeld, starb am 3. September 1849 und wurde am 5.09.1849 als erster Bewohner von Rixfeld auf dem neuen Friedhof beerdigt.

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